Picknicken mit regionalen Köstlichkeiten vom Niederrhein
© Patrick Gawandtka

Kulturell und geschichtlich können Besucher:innen am Niederrhein auf den Spuren römischer und mittelalterlicher Zeiten das erste Hüngerchen stillen. Hier kommt zusammen, was Abwechslung verspricht: grüne Auen und dichte Wälder mit städtischen Zielen sowie Schlössern und Burgen. In den Gassen, der von Fachwerkhäusern und Kirchenbauten geprägten Orte, sind Museen, regionale Manufakturen und Produkte, wie der Niederrhein-Schümli (Kaffee) als auch Einkehrmöglichkeiten, wie (Bauernhof-)Cafés und Restaurants schöne Ergänzungen zu einem Ausflug an der frischen Luft. Oftmals laden vor Ort die Reste von ehemaligen Stadtmauern und Wehranlagen zu einer ersten Spazierrunde ein, z. B. in Gerichtslinde, Zons oder Rees.

Entdeckertipps

Linns: Neben der sehenswerten historischen Stadt ist auch ein Abstecher zur großen Parkanlage der Wasserburg Linn mit Museumszentrum einzuplanen. 

Orsoy: Mit Namen, wie „Kuhtor“ und „Pulverturm“ sowie dem Dom St. Viktor, aber auch mit der in Betrieb befindlichen Kriemhildmühle weckt die Stadt die Neugierde und lässt Sagen und Legenden erwachen.

Kempen: In der Altstadt findet sich der Buttermarkt mit seinen Geschäften und Lokalen – ein Genießerparadies. Die Stadtmauer umrahmt das Franziskanerkloster, die Paterskirche und Burg – Vergangenheit und Gegenwart finden zusammen.

Mehr Infos: www.stadt-land-niederrhein.de

Mit dem Rad den Niederrhein erkunden

Wer sich dann auf den Fahrradsattel schwingt, meistert schnell auch größere Distanzen. Das Radwegenetz am Niederrhein ist über 2.000 Kilometer lang. Jetzt haben Radfahrer:innen die Qual der Wahl. Wie wäre es mit einer Runde durch den Naturpark Schwalm-Nette, um Vögel und besondere Pflanzen im Wald, auf den Wiesen sowie am Wasser zu beobachten?

Oder doch lieber eine genussvolle Tour durch die Klever Landschaft mit Blicken auf den Altrhein und die Aussicht auf feine Belohnungskuchen und Schokolade in Kleve am Ende der 26 km langen Runde? Vielleicht klingt aber auch die Burgen-Schlösser-Route verlockend? Hier geht es auf knapp 50 km von Kevelaer aus an Bauwerken, wie dem Wasserschloss Wissen, dem Schloss Haag und der Burg Kervenheim vorbei.

Tipp: Fahrradtouren können ganz individuell zusammengestellt werden. Das Knotenpunktsystem lässt sowohl spontane Abstecher und Abkürzungen als auch Erweiterungen vor und während der Fahrt einfach umsetzen, je nach Belieben. 

Kultur-Hingucker

Museumsbesuche auf jeden Fall mit einplanen
© Patrick Gawandtka

• Römisches Wissen neu erleben? Dann auf zu einem Besuch in Xantens einstiger Römerstadt Colonia Ulpia Traiana.

• Eine Pause am westlichsten Punkt Deutschlands: Der Grenzstein 309 B markiert den Westzipfel in der Gemeinde Selfkant, genauer gesagt im Ortsteil Isenbruch im Kreis Heinsberg.

• Eintauchen in die Schatzkammer des Klosters Kamp mit mittelalterlichen Handschriften, Kelchen, liturgischen Gewändern und dem Highlight aus Gold- und Silberfäden, das Kamper Antependium.

 

Mehr Infos: www.stadt-land-niederrhein.de

Niederrhein Tourismus GmbH
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Internet: www.stadt-land-niederrhein.de

Dieses Projekt wird als Teil der Reaktion der Europäischen Union auf die COVID-19-Pandemie gefördert.

Text von Ricarda Große