Es gab nicht wenige Unkenrufe ob der Flut an zertifizierten Wegen in Deutschland. Wozu? Wer soll das alles erhalten? Was das kostet! Heute haben sich ganze Regionen dank der zertifizierten Wege wirtschaftlich „neu aufgestellt“. Gastronomie, Unterkünfte, Dienstleister – alle profitieren vom orierenden Tourismus dank zerti zierter Wanderwege. Vor allem die Wanderer selbst. Bewegung hält gesund. Neben diesem Aspekt haben aufwändige Umfragen ein sehr detailreiches Bild von den Motiven, Vorlieben und Ansprüchen der Wanderer gezeichnet, das vom Deutschen Wanderinstitut in einen 34-Kriterien-Katalog für die Zertifizierung der Premiumwege umgemünzt wurde. Wenn wir einen zerti zierten Wanderweg als besonders gelungen, erlebnisreich und erholsam empfinden, steckt dahinter eine akribische
Planung, eine ausgefeilte Dramaturgie an Aussichtspunkten, Einkehrmöglichkeiten und Wegverläufen. Die Natur liefert dafür die unverzichtbare Bühne. Installationen, die sogenannte Möblierung, sollen sich in Grenzen halten, aber Stege und Trittsteine empfinden wir dort, wo sie gebraucht werden, als nützlich und angebracht.

Inzwischen gibt es neun Regionen in Deutschland, wo es eine besondere Häufung an Premiumwegen gibt und man das Gefühl nicht los wird, in der Beletage des Wanderns unterwegs zu sein. Diese neun Partner bieten ihr Wandererlebnis der Extraklasse unter dem gemeinsamen, durchaus selbstbewussten Namen „PremiumWanderWelten“ an. Zu recht! Wanderer dürfen hier eine lückenlose, perfeke Markierung erwarten, ideale Wegverläufe mit möglichst wenig Asphalt, Autolärm, Industrieanlagen oder anderen störenden Zivilisationsmachwerk.

Egal, wo man in Deutschland zu Hause ist, die nächste PremiumWanderWelt ist nicht allzu weit entfernt. Tief im Süden, in den Allgäuer Alpen, versprechen die „Nagelfluhschleifen“ um Oberstaufen unweit des Bodensees alpinen Wandergenuss. Die „Traufgänge“ auf der Schwäbischen Alb glänzen mit der einzigartigen Traufkante. Im Südwesten locken die »Felsenlandtouren« im Dahner Felsenland mit bizarren Felsformationen. Im Westen die „Traumschleifen“ am Saar-Hunsrück-Steig bieten mit 111 Premiumwegen eine unfassbar große Vielfalt an Erlebnismöglichkeiten und die „Traumpfade“ im Rhein-Mosel-Eifel-Land glänzen mit Burgen, Vulkanen, Mosel und Rhein. In Hessen, im Burgwald-Ederbergland bei Marburg, bezaubern „Wandermärchen“ und machen die Welt der Gebrüder Grimm erlebbar. Weiter oben im Norden punkten die „EntdeckerTouren“ im Werratal mit der unmittelbaren Nähe zum „Grünen Band“, der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. Die „Wasser.Wander.Welt.“ im Naturpark Schwalm-Nette im holländisch-deutschen Grenzgebiet der Flüsse Maas, Schwalm und Nette beweist, dass man für abwechslungsreiches Wandern keine Gipfel braucht. Und die „Teutoschleifen“ im Tecklenburger Land präsentieren als nördlichste Premiumwege- Region sieben Topwege am Hermannsweg.

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